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Die schrecklichsten Worte, die Christen je hören könnten, wären, wenn Jesus Christus zu ihnen sagen würde: „Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!“ (Matthäus 7:23). Am Tag des Jüngsten Gerichts werden diese schrecklichen Worte viele hören, die Jesus „Herr“ genannt haben, aber nie für ihre Ungerechtigkeit Buße getan haben. Wie kann das sein? Wie kann jemand, der Jesus zum Herrn erklärt und religiös und fromm ist, in die Hölle geworfen werden? Sind Sie sicher, dass das nicht auch Ihnen passieren könnte? Vielleicht trösten Sie sich, indem Sie sagen: „Das kann mir nicht passieren, denn ich glaube an Jesus“.
ZWEI Arten von Glaube
„Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust wohl daran! Auch die Dämonen glauben es — und zittern!“ (Jakobus 2:19). Es geht also nicht darum, ob Sie an Gott glauben sondern wie. In der Bibel werden zwei Arten von „Glauben“ beschrieben. Der eine ist ein toter Glaube, der im Menschen entsteht, wenn er bestimmten Wahrheiten über Gott geistig zustimmt, der aber keinen Beweis für ein neues Leben in Christus hervorbringt (Jakobus 2:17).
Der andere ist ein von Gott gegebener Glaube, der die Wiedergeburt als neuer Mensch in Christus bedeutet (2. Korinther 5:17). Dies ist ein lebendiger Glaube, der mit Buße verbunden ist (Apostelgeschichte 11:18). Er entspringt einem neuen Herzen, das für Gottes Herrlichkeit Frucht bringen will (Hesekiel 36:26; Johannes 15:8).
Welche Art von Glauben haben Sie? Wären Sie bereit, in der Schrift nachzusehen, um Ihren Glauben zu prüfen? (2. Korinther 13:5). Johannes hat seinen ersten Brief geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt (1 Johannes 5:13). Wenn Sie wirklich ein Christ sind, gibt Ihnen das die Gewissheit, dass Sie gerettet sind (2. Petrus 1:10). Was aber, wenn Sie den Test nicht bestehen und feststellen, dass Sie kein echter Christ sind? Durch Gottes Gnade müssen Sie seinem Gebot gehorchen an das Evangelium zu glauben, bevor Sie für immer verloren gehen (2. Thessalonicher 1:8-9).
ZWEI Wege in die Ewigkeit
Der Herr Jesus sagte, wir müssen „ …durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden.“ (Matthäus 7:13-14). Der schmale Weg ist schwer, und nur wenige finden ihn, denn man muss fleißig in der Heiligen Schrift suchen, um ihn zu finden. Man muss ihn in Demut und Reue betreten und seine Sünden vor Gott bekennen (Jakobus 4:6; 1. Johannes 1:9). Jesus warnte davor, dass falsche Propheten versuchen werden, Sie in die Irre zu führen (Matthäus 7:15). Sie werden die Menschen mit einem verzerrten Evangelium von Werken, religiösen Ritualen und Selbstgerechtigkeit auf den breiten Weg führen (Galater 1:6-9). Der breite Weg ist einfach, weil es keinen Ruf zur Umkehr gibt (Apostelgeschichte 26:18).
ZWEI Antworten auf das Evangelium
Die einzige Antwort auf das Heil besteht darin: „Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“ (Markus 1:15). Jesus erklärte: „Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße.“ (Lukas 5:32). Gott befiehlt „allen Menschen überall, Buße zu tun“ (Apostelgeschichte 17,30). Umkehr und Glaube bewirken „eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht“ (Hebräer 11:1). Die Gewissheit sollte sich nicht auf eine vergangene Entscheidung stützen, sondern auf eine gegenwärtige Realität. Dennoch glauben manche, dass sie Christen sind, weil sie einer Religion angehören, Jesus in ihr Herz gebeten haben, eine einmalige Entscheidung getroffen haben Christus nachzufolgen, das Gebet des Sünders wiederholt haben oder sich zur Erlösung mit Wasser taufen ließen als Kind. Diese Antworten sind im Wort Gottes nicht zu finden!
ZWEI Arten von Bekehrten
Wahre Bekehrte sind wiedergeboren und vom geistlichen Tod zum ewigen Leben in Christus übergegangen (Johannes 3:3; Epheser 2:5). Aus gottgefälliger Reue über ihre Sünde entstand eine Umkehr, die zur Errettung aus Gnade durch den Glauben an Christus allein führte (2. Korinther 7:10; Epheser 2:8-9). Einst Sklaven der Sünde, sind sie von Herzen gehorsam gegenüber Gottes Wort geworden (Römer 6:17). Sie sind durch den Heiligen Geist versiegelt worden, der ihr ewiges Erbe garantiert (Epheser 1:13-14).
Sie erweisen sich als Jünger des Herrn Jesus Christus, indem sie an seinem Wort festhalten und sich vom Geist leiten lassen (Johannes 8:31-32; Römer 8:14). Als Botschafter Jesu Christi wünschen sie sich, dass andere mit Gott versöhnt werden (2. Korinther 5:20).
Falsche Bekehrte sind sich ihres gefährlichen Zustands nicht bewusst. Sie bleiben tot in ihren Sünden, weil sie den Geist Christi nicht haben (Römer 8:9). Sie lieben sich selbst und die Welt mehr, als sie Gott und seine Kinder lieben (1. Johannes 2:15; 1. Johannes 3:14). Da sie Gottes vollkommene Gerechtigkeit nicht kennen, verlassen sie sich auf ihr eigenes schmutziges Kleid der Gerechtigkeit, die sie niemals für den Himmel qualifizieren werden (Römer 10:3; Jesaja 64:5). Diese Menschen täuschen sich selbst, wenn sie Jesus „Herr“ nennen und sein Wort hören, aber nicht tun, was er sagt (1. Johannes 2:4; Jakobus 1:22). Sie behaupten, Gott zu kennen, aber durch ihr Handeln verleugnen sie ihn (Titus 1:16). Sie wünschen sich Jesus als Priester, der ihnen ihre Sünden vergibt, aber nicht als Prophet, der sie unterweist, oder als König, der über sie herrscht. Die Sorgen dieser Welt, der Betrug des Reichtums und die Begierden anderer Dinge halten sie davon ab, gehorsam nach dem Wort Gottes zu leben (Markus 4:19). Wenn sie wegen Gottes Wahrheiten in Bedrängnis oder Verfolgung geraten, fallen sie ab, weil sie nicht wiedergeborene sind (Matthäus 13:21).
Was werden Sie jetzt tun?
Einige werden diese Warnung zurückweisen und weiter in der Finsternis und dem Betrug wandeln. Andere werden ihren Glauben im Licht von Gottes Wort prüfen und erkennen, dass sie nie wiedergeboren wurden (1. Johannes).
Möge Gott ihnen Reue schenken, die zur Erkenntnis des wahren Evangeliums führt, dass Jesus Christus für unsere Sünden gestorben ist, begraben wurde und am dritten Tag auferstanden ist, wie es in der Schrift steht (1. Korinther 15:4; 2. Timotheus 2:24-26).
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Copyright © 2014 by Mike Gendron. Texte adaptiert mit Genehmigung von Proclaiming The Gospel – www.proclaimingthegospel.org