Was würden Sie tun, wenn Sie herausfinden würden, dass viele der Lehren des römischen Katholizismus im Widerspruch zur Bibel stehen?
Würden Sie sich entscheiden, dem Wort Gottes oder den Worten von Menschen zu glauben?
Es ist unmöglich, beidem zu glauben.
Hier sind die wichtigsten Unterschiede zwischen Gottes Wort – der Bibel – und dem Wort des Menschen – der katholischen Lehre. Entdecken Sie sie für sich selbst, und treffen Sie dann Ihre Entscheidung: Wem vertrauen Sie Ihr (ewiges) Leben an? Vergessen Sie nicht, dass Gott NICHT lügen kann! (Titus 1:2)
(Die Absatznummern in Klammern stammen aus dem Katechismus der Katholischen Kirche, online version).
Gegenüberstellung Bibel vs Katholizismus
Autorität
Die Bibel lehrt, dass die Heilige Schrift Autorität über die Kirche hat. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit (2. Timotheus 3:16)
Rechtfertigung
Die Bibel lehrt, dass der Mensch einmal durch den Glauben gerechtfertigt wird und dass die Rechtfertigung ein dauerhaftes Recht vor Gott verschafft und zur Verherrlichung führt (Römer 8:30).Wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet (Römer 4:5).
Der Katholizismus lehrt, dass der Mensch durch Sakramente und Werke wiederholt gerechtfertigt wird, weil er die Gnade der Rechtfertigung jedes Mal verliert, wenn er eine Todsünde begeht. Das Sakrament der Buße bietet eine neue Möglichkeit zur Umkehr und zur Wiedererlangung der Rechtfertigungsgnade (1446).
Erneuerung
Die Bibel lehrt, dass der Mensch durch den Heiligen Geist erneuert wird. Denn wir sind alle durch einen Geist zu einem Leib getauft worden (1. Korinther 12:13). Dass Gott euch von Anfang an zur Errettung erwählt hat in der Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit (2. Thessalonicher 2:13; Titus 3:5).
Erlösung
Die Bibel lehrt, dass der Mensch durch Gottes unverdiente Gnade gerettet wird. Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme (Epheser 2:8-9).
Der Katholizismus lehrt, dass der Mensch gerettet wird, indem er sich die für die Erlösung notwendigen Gnaden verdient. Wir können für uns selbst und für andere die Gnaden verdienen, die für die Erlangung des ewigen Lebens notwendig sind (2010).
Die Bibel lehrt, dass der Mensch nicht durch gute Werke gerettet wird. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen (Epheser 2:10).
Der Katholizismus lehrt, dass der Mensch durch gute Werke gerettet wird. Auf diese Weise erlangt er sein eigenes Heil und wirkt an der Rettung seiner Brüder mit (1477).
Die Bibel lehrt, dass der Mensch in alle Ewigkeit gerettet ist. In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung, gehört habt — in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Unterpfand unseres Erbes ist bis zur Erlösung des Eigentums, zum Lob seiner Herrlichkeit (Epheser 1:13-14).
Der Katholizismus lehrt, dass der Mensch nur so lange gerettet ist, bis er die nächste Todsünde begeht. Diejenigen, die im Zustand der Todsünde sterben, kommen in die Hölle (1035).
Die Bibel lehrt, dass das Heil auch denjenigen angeboten wird, die nicht zur Kirche gehören. So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott! (2. Korinther 5:20).
Der Katholizismus lehrt, dass die Erlösung durch die Kirche angeboten wird. Die Kirche, die sich auf die Heilige Schrift und die Tradition stützt, ist für die Erlösung notwendig. Wer sich weigert, ihr beizutreten oder in ihr zu bleiben, kann nicht gerettet werden (846).
Die Bibel lehrt, dass alle Sünden durch das Blut Jesu gereinigt werden (1. Johannes 1:7).
Der Katholizismus lehrt, dass einige Sünden durch die Feuer des Fegefeuers gereinigt werden. Sie werden im Fegefeuer geläutert, um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, um in die Freude des Himmels einzugehen (1030-31).
Heilige und Priester
Die Bibel lehrt, dass der Mensch ein Heiliger wird, wenn der Geist ihn in den Leib Christi tauft. (Epheser 4:11-12).
Der Katholizismus lehrt, dass ein Mensch nur dann ein Heiliger wird, wenn der Papst ihn heilig spricht. Dies geschieht, wenn er feierlich verkündet, dass er eine heroische Tugend praktiziert und in Treue zu Gottes Gnade gelebt hat (828).
Die Bibel lehrt, dass jeder Christ ein Priester und ein Mitglied des königlichen Priestertums ist (1. Petrus 2:9).
Der Katholizismus lehrt, dass jeder Mensch einen Priester braucht, um gerettet zu werden. Katholische Priester garantieren, dass Christus in den Sakramenten handelt, die für die Erlösung notwendig sind (1120-29).
Das Abendmahl / Die Kommunion
Die Bibel lehrt, dass das Abendmahl ein Gedächtnismahl ist: dies tut zu meinem Gedächtnis! (1. Korinther 11:24-25).
Der Katholizismus lehrt, dass das Abendmahl ein Opfer ist. Das Opfer Christi und das Opfer der Eucharistie sind ein einziges Opfer … derselbe Christus, der sich einst auf blutige Weise auf dem Altar des Kreuzes dargebracht hat, ist enthalten und wird auf unblutige Weise dargebracht (1367).
Die Bibel lehrt, dass die Gläubigen Jesus einmal geistig in ihr Herz aufnehmen. Gott … das Unterpfand des Geistes in unsere Herzen gegeben (2. Korinther 1:22).
Der Katholizismus lehrt, dass Katholiken Jesus körperlich, häufig, im Magen empfangen. Der Leib, das Blut… die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus… sind wahrhaftig, wirklich und wesentlich in der Eucharistie enthalten (1374-78).
Verurteilung
Die Bibel verurteilt jeden, der das Evangelium pervertiert, auch den römisch-katholischen Klerus. Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht (Galater 1:6-9).
Der Katholizismus verurteilt mit über 100 Anathemen diejenigen, die an die Bibel statt an die Kanones des Konzils von Trient glauben. Diese Verwerfungen sind auch heute noch in Kraft.
Zwischenfazit
Allein, diese 13 Lehren des römischen Katholizismus zeigen, wie die Traditionen der Menschen das Wort Gottes aufheben und ihm entgegenstehen können (Markus 7:7-13). Wahrer rettender Glaube wird von Gott gewährt, wenn Menschen sein Wort hören und glauben (Römer 10:17). Ewiges Leben kann nur als Geschenk der Gnade Gottes durch den Glauben an Jesus Christus empfangen werden. Dementsprechend müssen wir mit leeren Händen im Glauben zum Kreuz Christi kommen und alles zurücklassen, außer unseren Sünden (2. Korinther 5:21).
Widersprüche über Maria & Papst
Jesus, der Sündlose Erlöser
Die Bibel Denn ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen… losgekauft worden seid… sondern mit dem kostbaren Blut des Christus (1. Petrus 1:18,19).
Der Katholizismus lehrt, dass Maria die sündlose Erlöserin ist. „ohne dass eine Sünde sie davon abgehalten hätte, den göttlichen Heilswillen zu eigen und gab sich ganz der Person und dem Werk ihres Sohnes hin, um mit der Gnade Gottes in Abhängigkeit vom Sohn und in Verbundenheit mit ihm dem Erlösungsgeheimnis zu dienen…Der hl. Irenäus sagt, dass sie ,in ihrem Gehorsam für sich und das ganze Menschengeschlecht Ursache des Heils geworden ist“ (494).
Jesus, unser Fürsprecher und einziger Vermittler
Die Bibel Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus (1. Timotheus 2:5; 1. Johannes 2:1).
Der Katholizismus lehrt, dass Maria „diese heilbringende Aufgabe nicht niedergelegt, sondern fährt durch ihre vielfältige Fürbitte fort, uns die Gaben des ewigen Heils zu verschaffen“. Sie „ist … Fürsprecherin … und Mittlerin“ (969).
Jesus, Oberhaupt der Kirche
Die Bibel und Er hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn (Christus) als Haupt über alles der Gemeinde gegeben (Epheser 1:22).
Der Katholizismus lehrt, dass der Papst, „Der Römische Bischof hat kraft seines Amtes, nämlich des Stellvertreters Christi und des Hirten der ganzen Kirche, die volle, höchste und allgemeine Vollmacht über die Kirche, die er immer frei ausüben kann“ (882). Er übt Unfehlbarkeit aus, wenn „eine Lehre über den Glauben oder die Sitten in einem endgültigen Akt verkündet“ (891).